F1 22

Die Formel 1 ist sowas von da.

Es ist nunmehr die 15te Version von Codemasters Rennspielserie (siehe auch F1 2015 und F1 2019) und erscheint im zweiten Jahr unter dem EA Label (siehe auch F1 2015 und F1 2019). Das bringt dusselige Microtransaktionen für das virtuelle Fahrerheim “F1 Live”, wie aber auch zum ersten Mal einen Soundtrack.

Aber zum Kern des Spiels: wie schon in den Jahren zuvor, entwickelt sich die Serie immer weiter zur Perfektion. Die Optik ist großartig, die Fahrphysik der neuen Saison angepasst und die Inszenierung von der Fernsehübertragung kaum zu unterscheiden. Ja, es ist sogar Sascha Roos dabei, der Heiko Wasser ersetzt – und nein, im Spiel schreit er nicht.

Dank der Unterstützung des PS5 Dualsense Controllers, ist auch ohne Lenkrad die Immersion wirklich gelungen. Das Schneiden von Kurven über die Curves oder leichtes Wackeln auf den Geraden, kommen wirklich gut. Neben dem Safety Car, darf man nun auch eine echte Einführungsrunde fahren, inklusive korrektem Halten auf der Startposition. Detailverliebte dürfen auch noch Stunden mit der richtigen Abstimmung des Wagens verbringen.

Aber, wer das alles nicht will, der muss auch nicht. Letztendlich wird der Simulationsfreak genauso bedient, wie auch Casualracer, der dann alle Fahrhilfen einschaltet und die KI runterregelt. So stelle ich mir gern die Ideallinie zumindest in den Kurven ein, nehme Auto-DRS, automatisches Schalten, verzichte aber auf irgendwelche Bremshilfen und stelle mit die KI zwischen 0 und 110 ein. Klar: mit einigen automatischen Einstellungen und ohne viel Tuning, werde ich weltweit nicht unter den Top 10 kommen, aber das Spiel ist auf den eigenen “Arcadegrad” und damit Spielspaß einstellbar. Und kurz mal Zurückspulen, kann man halt immer.

Neben den normalen Rennen, dem Karrieremodus und einigen Aufgaben, spendiert uns EA “Supercars”, so dass wir auch mit erspielbaren Sportwagen die Strecken erleben dürfen. Das brauche ich ebenso wenig, wie den verschmerzbar weggefallenen Storymodus aus dem letzten Jahr. Mir geht es um die “normalen” Rennen, gern auch mal mit Qualify.

Und so ist F1 22 für mich die beste Version des Spiels, die mich immer wieder vor den Bildschirm bringen wird, um mich auf das nächste Rennwochenende auf Sky vorzubereiten und auch zwischendurch mal eine kleines Rennen für den Kick zu machen.

Stubenscore: 9 / 10

Vor dem Start ist man schon etwas aufgeregt.
Auf der Geraden. Komme ich am McLaren vorbei? Die KI spielt wirklich mit und gibt einen den Kick.
Es macht Spaß sich nochmal in der Wiederholung Überholvorgänge anzusehen.
Monaco bei Regen. Zum Glück gibt das die Rückspulfunktion.
Auf Splitscreen hätte ich auch mal Lust.
Mein virtuelles zu Hause. Für den Kram darf ich Echtgeld ausgeben. Danke EA, brauche ich nicht.
Einfach schön.

F1 22
https://www.ea.com/de-de/games/f1/f1-22
PC | XBOX | PS4 | PS5 (getestet)

Ein Gedanke zu „F1 22

  1. Ich glaube, da komme ich mal vorbei. Vor einem echten Rennen mal die Strecke zu fahren, würde mich interessieren. Ewiges Tuning und frustriert rausfliegen dann nicht mehr. Und Sascha Roos macht mir Angst. Ralf Schumacher wäre gut gewesen, ohne Schreihals.

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