Stubenzocker on Tour: Escape the City #3 – Der verdächtige Fund am Wasser

Und wieder sind die Stubenzocker draußen unterwegs …

Nachdem uns das ungeklärte Verbrechen von RuhrEscape ganz gut gefallen hat, sitzen wir ahnungslos in einem Café in der Langen Reihe in Hamburg und sinnieren über unseren letzten Einsatz am Jungfernstieg. Plötzlich kommt die Bedienung und meint, man hätte ein Paket für uns abgegegen ….

Eine Zeitung, eine Karte und vieles mehr. Ein neuer Fall !

Schnell schlürfen wir den Kaffee aus und lesen die Instruktionen. Wer von uns sechs Personen möchte welche Rolle übernehmen? Ich wähle mich zum Head of Cyber Forces und halte somit den Kontakt über die App zu Sherlock Holmes. Auch wenn sie sich eigentlich mehr mit Finanzen auskennt, wird schnell eine Schriftführerin gefunden, die die Fallakte führt. Unser Fachmann für Bau- und Gelände hat den besten Orientierungssinn und schnappt sich als Koordinator die Karte. Unser Techniker ist natürlich der Head of Special Forces und holt auch schon mal den Werkzeugkasten aus dem Wagen. Unser Küken im Team soll sich im weiteren Verlauf als Profilerin in die Persönlichkeit des Täters hineinversetzen. Zu letzt wird unsere Excel-Expertin zur Einsatzleiterin – Sie soll bei Uneinigkeiten entscheiden. Und das wird oft vorkommen …

Der Startpunkt des Falls steht in der E-Mail. Hier ist auch der Link zur App angegeben.

Wie nicht anders zu erwarten, werden wir zu einem verdächtigen Fund am Wasser geleitet. So heißt ja auch die Episode. Verraten wird hier natürlich nichts. Aber ein kleiner Tipp: Wem man die Rolle Schriftführer gibt, sollte man weise überlegen. Denn unsere Schriftführerin hat unwichtig erscheinende Hinweise aus der Fallakte beiseitegelegt. Sonst hätten wir schon zu diesem frühen Zeitpunkt die Hilfefunktion der App wohl nicht gebraucht.

Was werden wir im Haus am See wohl vorfinden ?
Der Head of Special Forces bei einer Sonderaufgabe an der Wasserstelle.
Man kann es gar nicht oft genug erwähnen: Kein Zeitdruck, man kann die Rätsel entspannt bei einem Kaffee lösen

Die Rätsel sind zu sechst gut lösbar. Jeder hat mal eine Idee, die ein anderer gerade nicht sieht. Auch ist die Interaktion mit der App deutlich spannender, als in Teil 1. Das Material in der der vorab zugeschickten Box bietet Abwechslung und ist professionell produziert. Es ist übrigens nicht erforderlich, Teil 1 und 2 vorab zu spielen.

In neun Städten sind die drei Fälle, die es bis jetzt gibt, zu lösen. Einige der Rätsel waren schon sehr Hamburg-bezogen. Würde mich schon interessieren, wie man dies in Köln, Berlin, München etc. gelöst hat. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Escape-Game-Variante.

Fazit:
Entspanntes Abenteuer ohne Zeitdruck und – sofern alle Informationen aus der Fallakte genutzt werden – nicht zu schwierig. Mit ca. 3 Stunden hat der Fall auch die richtige Länge.

Stubenscore: 9 / 10


ESCAPE THE CITY #3: DER VERDÄCHTIGE FUND AM WASSER
Webseite
REAL LIFE (getestet)

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