Devils Third

Snipen, Shooten, Brawlen.

Finish him!

Dann mal Hirn aus und Gin rein.

Devil_titel Itagaki

Tomonobu Itagaki lieferte mit Dead or Alive und Ninja Gaiden die Richtung, dazu jede Menge Call of Duty und ab geht die Post.

Einhellig redete die Fachpresse diesen Mix schlecht, nein defamierte gar das Spiel des Gewalt-nicht-abgeneigten Japaners. Richtig ist, dass Devils Third irgendwie nichts von seinen Bestandteilen richtig gut macht. Als Shooter ruckelt es vor sich hin, das Brawlen kann Ezio fast besser und die Gegner lassen KI nicht erkennen.

Aber kommen wir zur Story. Nach zwei Abenden der Gewaltzeremonie googelt man sogar den Namen des Protagonisten. Kommen wir zur Hintergrundsgeschichte des Spiels, welche auf der Kessler-Syndrom Theorie basiert. Trümmer von künstlichen Satelliten in der Umlaufbahn der Erde haben eine kaskadierende Wirkung von Kollisionen geschaffen, was zur Zerstörung von fast allen Satelliten geführt hat, sowohl zivile als auch militärische. In den daraus resultierenden Turbulenzen bricht ein Krieg auf der ganzen Welt aus, der zur Folge hat, dass auch moderne Waffensysteme komplett zerstört wurden. Das ist doch schonmal ne Prämisse, die sich gewaschen hat. Unseren Held Ivan hat durch die Zerstörung des ganzen neumodischen Krams nur old-School Knarren und spitzes Nahkampfgerät zur Verfügung. Gerade aus dem Gefängnis entlassen muss er eine Terroristenorganisation stoppen, der er selbst mal angehört hat.

Aus dem Alltag Ivans: im Nahkampf gegen Terror-Ninjas.

Aus dem Alltag Ivans: im Nahkampf gegen Terror-Ninjas.

Klammert man diesen pikanten Hintergrund während des Spielen aus, gehen die mittelprächtigen Komponenten eigentlich relativ rund von der Hand. Es ist dabei nicht zu verstecken, dass die Gewaltverherrlichung dem Spaß zuträglich ist. Und so schlitzt sich Ivan weltweit durch hirnlose Gegner oder durchlöchert sie über 9 recht abwechslungsreiche Level mit Kugeln. Am Ende dieser gibt es nen Endgegner, der schon mal mehrere Anläufe will, bevor man ihn erledigt. Ausgeklügelt oder abwechslungsreich agieren diese auch nicht, was aber durchaus ins Gesamtbild passt.

Dabei holt Devils Third technisch keine Wunder aus der Wii U. Wahrscheinlich wird bis zum Ende der Konsole nur Nintendo es schaffen Wii U-Titel auf PS3 Niveau zu bringen, aber wer will nicht lieber ruckelnde Kreativität, als flüssige 1080p-Langeweile. Denn irgendwie schafft es Devils Third durchaus zu unterhalten, was das neuste Call Of Duty nicht schaffte.

Sniperpose.

Sniperpose vor Vulkan.

 

uhhhh, Endgegner

uhhhh, Endgegner.

 

Zwischendurch immer mal ne Fluppe.

Zwischendurch immer mal ne Fluppe.

Fazit PlayerMichi:
Verstehe einer diese Japaner, aber unterhalten können sie.

Fazit Ferengi:
Die Mischung aus Kampfsport und Shooter war ganz unterhaltend.

Fazit Störtebeeker:
Hm, also ich hätte ja eher ein Foto der weiblichen Endgegner genommen, aber egal. Das Spiel macht Spaß, ist aber stellenweise doch sehr brutal. Ob nun Schwer, Dolch u.ä. oder besser was zum Schießen geeigneter ist, Genger zu überwältigen, bleibt oft unklar. An eingigen Stellen sind die Endkämpfe doch recht kniffelig. Soviel Gedanken habe ich mir um die Story nicht gemacht und soweit ich es verstanden habe, ist sie weder schlechter noch besser als bei anderen Shootern. Nach dem Ende bekommt man noch einmal einige Endgegner zu sehen – so als Erinnerung was alles passiert ist.
Kann man spielen – muss man aber nicht gespielt haben.
Dafür das auf dem Controler keine weiteren Funktionen (irgendetwas auf dem Bildschirm) ist das Ding bei der Wii U etwas unhandlich.

Stubenscore: (8 / 10 + 7 / 10 + ? /10) / 3


DEVILS THIRD
https://www.nintendo.co.uk/Games/Wii-U/Devil-s-Third-896464.html

WII U

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