Pirat schlägt Zauberer

Nach Pik ist Trumpf und dem Klassiker Wizard erweitert Skull King das klassische Stich-Vorhersagespiel um ein paar weitere Regeln. Und anstelle kaum zu unterscheidende blaue und grüne Zauberer ist das Szenario mit den Piraten recht erfrischend.
In 10 Durchgängen erhalten die Spieler aufsteigend von 1 bis dann 10 Karten auf die Hand und müssen überlegen, wieviele Stiche sie wohl bekommen. Nachdem nun jeder überlegt hat, schütteln alle ihre Faust und rufen Yo-ho-ho und zeigen dann mit 0 bis 5 Fingern an, wieviele Stiche sie bekommen wollen. Wer mehr als 5 möchte, ruft die Zahl den anderen zu. Das macht schon mal richtig Stimmung.
Die Karten bestehen aus vier Farben mit den Werten von 1 bis 14, wobei die schwarzen Piratenkarten Trumpf sind. Auch gibt es wie bei Wizard Sonderkarten, die man anstelle zu bedienen spielen kann. So schlagen die Piraten alle Farb- und Trumpfkarten, der Skull King schlägt zusätzlich noch die Piraten, ist also die stärkste Karte im Spiel. Die Meerjungfrau verliert gegen die Piraten, aber nicht gegen den Skull King. Hört sich kompliziert und technisch an, schafft aber besondere Momente im Spiel.




Fazit:
Yo-ho-ho. Den Klassiker Wizard mit ein paar Varianten aufzupimpen ist eine ganz clevere Idee. Im ersten Spiel sollte man auf ein paar Sonderrollen verzichten, das überfordert sonst. Aber nach ein paar Partien bringen die eine erfrischende Abwechslung in diese Art Stichspiele. Auch gibt es noch weitere Sonderregeln, die den Testbericht hier zu komplex machen würde. Mit nur 10 Runden ist das Spiel auch angenehm kurz, hat aber auch einen gewissen Glücksfaktor. Ich wäre wieder dabei, kommt sicher noch in die Sammlung.
Stubenscore: 7,6 / 10
Brettspiel (getestet)

Weiß gar nicht, ob komplexere Regeln ein Spielprinzip immer besser machen, aber scheint hier ja gelungen und mehr Varianz ist ja prima. Optisch ist es ja auch nett – wäre sicher dabei.
Wirzzardesques-Stichspiel, Piraten … HAAARRRRR warum nicht?