Nur ein Dachbodenfund?
Hol’s der Geier ist eines der bekanntesten Spiele vom Brettspiel-Urgestein Alex Randolph. Das liegt auch an den einfachen Regeln und der kurzen Spieldauer.
Jeder Spieler hat Karten mit den Werten von 1 bis 15 auf der Hand. Jede Runde legen die Spieler eine davon verdeckt und wetteifern um eine Mäusekarte mit 1 bis 10 Siegpunkten oder wollen die Geierkarten mit -1 bis -5 nicht bekommen. Wer die höchste Karte gelegt hat, bekommt die Karte. Die Geierkarte bekommt der Spieler, der die Karte mit dem niedrigsten Wert gespielt hat. Nach den 15 Runden werden die Punktekarten ausgezählt und in der Regel spielt man eine nächste Partie.
Eine Taktikkomponente liegt darin, dass wenn mehrere Spieler die gleiche höchste Karte legen, der Spieler mit dem Wert danach die Karte bekommt. Und somit muss man sich überlegen, ob man bei der 10-Punkte-Mäusekarte seine 15er Karte legt.


Fazit:
Verstaubte lange auf dem Dachboden. Doch eine kurze Runde geht immer. Schnell erklärt und mit 4-5 Personen sehr unterhaltsam. Aber sicher mit einer hohen Glückskomponente.
Stubenscore: 6,7 / 10
HOL’S DER GEIER
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)


Ich habe gestern wieder viele junge Leute beobachtet, die in draußen sitzend in Bars oder Restaurants nebenbei zu zweit oder kleineren Gruppe spielen. Sei es Uno oder auch kleine Würfelspiele. Hols der Geier habe ich jetzt nicht gesehen, wäre aber auch sicher okay, wenn es nicht viele, viele andere in der Liga und drüber gäbe. Das Design schreckt mich zumindest ab, so dass ich das nicht unbedingt ausprobieren muss.
Ich habe ja die alte Version von Ravensburger, inzwischen gibt es ein modernes Layout von Amigo.
Stichspiele sind unverwüstlich – das piefige 80ziger Design des Spiels dagegen umso mehr. Die Neuauflage war sehr notwendig. Für so ein lockeres Filler-Spiel bin ich immer gerne zu haben. Bin gespannt welches Loot Du beim nächsten Speicher-Crawl zurückbringst.
Ich habe das Spiel seinerzeit geliebt. Inzwischen gibt es aus meiner Sicht bessere Absackerspiele. Ich habe es daher schon vor einiger Zeit verschenkt. Viele Grüße aus Köln. Harry Borchardt