Ein wenig wie Memory auf Zeit
Von Time’s Up! hatte ich schon viel gehört. Doch muss man erst einmal eine Runde finden, die Partyspiele spielt und dafür die richtige Spieleranzahl hat.
Gespielt wird in drei Runden in zwei Teams. In jeder Runde gibt es die gleichen 40 Begriffe, die reihum ein Teammitglied den anderen seines Teams erklärt. In Runde 1 können die Begriffe frei erklärt werden. Das Ganze ist auf Zeit, aber vielleicht hat man sich ein paar Begriffe gemerkt.
Denn nun werden die Punkte notiert und weiter geht es mit Runde 2. Die gleichen 40 Begriffe. Doch nun darf man ein einziges Wort als Beschreibung sagen und es ist nur eine Antwort zugelassen. Wer gut in Memory ist, hat sich die Begriffe aus der ersten Runde gemerkt und weiß dann, dass bei Schauspieler wohl der Schweighöfer die Antwort ist. Aber war nicht auch George Clooney dabei?
In der dritten Runde kommen wieder die gleichen 40 Begriffe und nun werden die Begriffe pantomimisch dargestellt. Auch nicht einfach und teilweise lustig.


Fazit:
Seitdem Peter Sarrett 1999 die Time’s Up!-Serie gestartet hat sind inzwischen zahlreiche Ergänzungen und Themenversionen erschienen, so z.B. zu Fussball und Harry Potter. In einer Runde mit 6 oder 8 Personen raten nicht zu wenige im Team und alle können sich beteiligen.
Und ja, es erinnert schon sehr an Activity von 1990, denn auch hier erklärt man seinem Team Begriffe oder stellt diese pantomimisch dar. Aber dadurch, dass es immer die gleichen Begriffe sind, kommt da ein besonderer Twist rein. Bei Themen-Karten wie Harry Potter hätte ich eher wenig Spaß, aber bei der Party-Variante bin ich wieder dabei.
Stubenscore: 7,7 / 10
TIME’S UP! PARTY
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)


Ähnliche Spiele gibt es natürlich viele, wobei wir damals mit den Kindern oft Teamwork gespielt haben. Aber wenn man die Kinder durch Bier ersetzt, geht sowas auch immer heute prima.
Time is up … das kenne ich bislang nur aus der hervorragenden Vortragsserie von Dr Mark Beneke (Plot: nicht nur die Klimakrise beißt uns in den Hintern sondern nebenbei auch das 6. Artensterben in der Weltgeschichte … Fun Stuff). Ach ja … das Spiel: klingt nach einer launigen Mischung aus bekannten Versatzstücken. Aufgrund des Inhalts freilich mit einer gewissen Mindesthaltbarkeit (ich hoffe man muss/wird sich in 10 Jahren nicht mehr an Schweighöfwr erinnern müssen). Das zu Bier würde mir nicht weh tun.