Borderlands 3

Cellshading, Massen an Loot, fragwürde Dialoge und Story. Ich mochte Borderlands nie.

Borderlands vereinigt wirklich Dinge, die ich heute an Spielen überhaupt nicht mag. Neben der Cellshading-Grafik, die mich noch nie angesprochen hat, ertrage ich es immer weniger, wenn Spiele Dialoge und Stories auf C-Movie Niveau haben. Borderlands will seine Charaktere überzeichnen, doch selten habe ich schneller weggehört als beim neusten Teil der Gearbox-Serie.

Dabei macht Borderlands 3 nicht wirklich etwas neu im Verlgeich zu den Vorgängern. Das old-schoolige Gameplay kommt durchaus bei vielen Fans gut an. Die gemeinsame Hatz auf Loot, das Probieren von neuen Waffen und die Unmenge an Gegnern haben eine Zielgruppe, zu der ich nicht zähle. Zu unübersichtlich wirkt auf mich die schiere Menge an zu ähnlichen Waffen. Was interssiert mich, ob in der nächsten Box die nächste Waffe liegt, die 1,4% mehr Schaden macht. Und diese Boxen mit Waffen, Munition und anderen Zeug sind großzügig per Gießkanne in der Welt verstreut. Ich bin also permanent dabei während der Kämpfe alle möglichen Kisten zu öffnen, wild zu klicken und gar nicht wirklich zu bemerken, was ich das gerade aufgenommen habe oder mein Inventar eh wieder voll war.

Kommen wir zum Skillsystem. Ich vermute, dass sich einige nette Gimicks und Effekte hier verstecken, aber leider scheint auch hier der Designer für Usability geschlafen zu haben. Und auch wenn das Shooter Gameplay durchaus solide ist, so stellt einen die Steuerung der Fahrzeuge und vor allem die Wegfindung auf der Map vor einige Herausforderungen. Ja, man merkt, dass mir Borderlands 3 nicht wirklich Spaß gemacht hat. Da hilft auch der Multiplayer nicht wirklich. Nach bockigem Matchmaking gibt es in der Gruppe kaum Ruhephasen, so dass man letztendlich weniger zusammen als denn aneinander vorbei spielt.

 

Fazit Playermichi:
Borderlands 3 ist drüber. Unzähliches Loot, Skills, Gegner und crazy Charaktere. Da kann ich noch soviel Bier trinken, mich spricht es nicht an.

Stubenscore: 5,0 / 10

 

Fazit Ferengi:
Einen spaßigen Multiplayerabend wie bei Ghost Recon Wildlands finden wir auch hier nicht. Wieso haben die Fahrzeuge bei drei Spielern auch nur 2 Sitzplätze? Und die Steuerung der Autos ist schon sehr ungewöhnlich.

Stubenscore: 6 / 10

 

Fazit Stoertebeeker:
kommt

Stubenscore: x / 10

Die Steuerung der Vehikel ist weniger gut geraten als das Shooter Gameplay.
Loot wohin das Auge reicht. Zack Trophäe, Missionsziel, Geld. Immer mehr und mehr Belohnungen für den Spieler.
Nächste Waffe, Gegner säumen den Weg. Finde den Atlas-Agenten. Aha.
Crazy Typen überall.

 

BORDERLANDS 3
https://borderlands.com/
PC | XBOX | PS4 (getestet)

Ein Gedanke zu „Borderlands 3

  1. Wer es nicht schräg und etwas überzogen mag, sollte halt nicht Borderland spielen. Borderland 3 schließt an die ersten beiden Teil gut an und einiges funktioniert schneller und einfacher. Um über die Hauptstory etwas zu schrieben war meine Spielzeit zu kurz. Ansonsten bietet auch Borderland 3 eine schier endlosen Anzahl von Nebenstories/-missionen. Da wird man schon mal mit einem Mission abgeschlossen überrascht. Waffen, Schilde, usw. sind wieder in sehr großer Anzahl vorhanden und man kommt halt nicht drum herum sich hiermit etwas zu beschäftigen, um Spaß am Spiel zu haben. Wer es im Coop-Moduls mit drei Ego(!)-Shooter-Personen spielt, dem fällt es schwer die Vorteile zu nutzen (z.B. Waffentausch, Munition weitergeben, usw). Ob der Inhalt von Kisten für alle zur Verfügung steht oder nur einem, konnte ich leider nicht testen.
    Fazit: Wem Borderland bisher gefallen hat, wird auch bei Borderland 3 seine Freude haben. Vielleicht stößt man auf mehr gewohntes als überraschendes.

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