Fire Emblem Three Houses

Fire Emblem Spiele sind Strategie-Schwergewichte. Mit dem ersten Switch-Spiel kommt jede Menge JRPG dazu. Und was mag ich daran weniger?

Unfassbar viel Geschwafel-Dialoge, langweilige Minigames, Sammel- und Grinding-Aufgaben.

Zurück zum Anfang: ich bin ein junger Dozent an der Fire Emblem Uni und entscheide mich zu Beginn, welches “House” ich durch die Story geleiten möchte. Diese Auswähl bestimmt die Charaktere die ich kennenlerne, hat aber keine große Auswirkung auf die Hauptstory, in der es jede Menge Fieslinge zu erledigen gilt. Dieses Erledigen in den strategischen Schlachten mache ich sehr gern in Fire Emblem, denn diese Kämpfe spielen sich vielschichtig und tief. Das Kampfsystem reicht von einfachen Geknüppel, Fernwaffen über Magie bis hin zu Batallionen, die ich gegen meine vielseitigen Gegner einsetzen kann. Die Grafik ist stimmig, die Kampf-Animationen fließen so dahin. Meine Studententruppe wächst mir in den ersten Stunden wirklich an Herz, so dass ich ungewillt bin den optionalen Permadeath-Modus einzuschalten.

Leider bringen mich die anfangs erwähnten JRPG-Elemente selbst nahe diesem Permadeath. Ich verbringe gerade in den ersten 10 Stunden viel Zeit mit dem “Erkunden” des Campus. Als Dozent meiner Truppe durchlaufe ich die Monate in einer Art Kalenderform. Am Ende eines Monats muss ich dann immer eine Missions-Schlacht bestreiten, die anderen Tage verbringe ich mit Allerlei. Und auch wenn ich zwischendurch nochmal kämpfen darf, so ist das Lehren und Erkunden zeitlich stark präsent. Ich erfülle viele dusselige Bring-Hol-Quests, mache Minispiele (Fische fangen, Tee trinken oder Schaukämfe), lege den Stundenplan fest oder handel auf dem Marktplatz.

Soweit so gut, aber zeitraubenderweise rede ich unendlich viel bei diesen ganzen Aufgaben. Naja, ich als Protagonist schweige dabei seltsamerweise, aber meine Dialogpartner sabbeln ohne Unterlass. Ich verbringe mehr Zeit um meine Studenten bei Laune zu halten, als ich denn mal meine Strategie auf dem Schlachtfeld zeigen kann. Das mag für Fire Emblem-Althasen eine willkommene Abwechslung zu sein, aber meine Sache ist das weniger. Zumal die Spielzeit für einen Haus-Durchlauf bei etwa 50 Stunden liegt, lasse ich es dann mal bei 10 Stunden gut sein und enthalte mich der Wertung.

Das Anwesen ist hübsch und es gibt jede Menge zu sehen und “zu bereden”.
Das Kampfsystem ist tiefgehend und macht echt Spaß. Hier würde ich gern mehr Zeit verbringen.
Dank Map sehe ich jederzeit wer wo ist und welche Quest anzubieten hat.
Um meine Studenten zu leveln, gilt es auch neben der Quests, Minispiele zu bestreiten: hier beim gemeinsamen Essen.
Ja, lass es mich aus wissen, wenn mich hier irgendein Dialog interessiert.

FIRE EMBLEM THREE HOUSES
https://fireemblem.nintendo.com/three-houses/
SWITCH

Ein Gedanke zu „Fire Emblem Three Houses

  1. Ja, ich erinnere mich und fasste Fire Emblem – Awakening auch schon zusammen mit “Ein echter Hit für Strategen. Man sollte sich von der dialoglastigen Story nicht abschrecken lassen, denn der Taktikanteil überwiegt.” Das Gelabere haben leider japanische Spiele so an sich. Bei Awakening hatte ich auch einen Krampf im Zeigefinger vom vielen x-Drücken zum Dialogskippen.

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