MGS V – Ground Zeros

Es ist dunkel, es regnet in Strömen. Ich versuche allein wegen der stimmigen Inszenierung dem Intro zu folgen, was mir auch fast gelingt. Egal, vielleicht erschließt sich mir die Handlung im Laufe des Spiels. Soweit ich es verstanden habe, soll ich einen Jungen aus einem Lager befreien. Ich bin Solid Snake and “this is an Infiltration Mission”.

 

Um ihn geht es.

Um ihn geht es.

Ich höre diesen Satz zig Mal. Immer wieder versuche ich durch Schleichen und Verstecken voranzukommen. Nebenbei betäube ich Wachen oder versetze sie anderweitig in einen Zustand, der verhindert, dass sie einen Alarm auslösen können, der mir die halbe Armee auf den Hals hetzen würde. Die Dunkelheit und der Regen helfen mir.

Metal Gear V – Ground Zeros sieht dabei großartig aus und man bekommt wirklich einen Eindruck, was zukünftig in Sachen Next-Gen geht. Ja, das Spiel ist kurz und man kommt auch ohne Schleichen und durch geschicktes Hindernislaufen zum nächsten Safepoint, aber trotzdem fesselt es mehr als jedes Metal Gear zuvor. Die Story ist nicht zimperlich, die Musik toll.

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Bei den Nebenmission wird es auch hell. Auch hier sollte man gut aufpassen.

Die Nebenmission sind eine Dreingabe, die offensichtlich das Spiel verlängern sollen. Töten Sie zwei oder retten sie einen anderen, aber bitte alles auf der bekannten Karte. Und wenn man Lust hat, kann man auch mal aufs Schleichen verzichten und das ganze als Shooter spielen. Letztendlich ist jedem selbst überlassen, ob man „für so wenig Spiel“ sein Geld ausgeben möchte.

Ende mit Schleichen.

Ende mit Schleichen.

Fazit:
Der neuste „Ableger“ der Metal Gear Reihe ist vielleicht nicht mehr als ein Teaser von dem, was da im Frühjahr 2015 kommen wird. Teuer aber gut.
Stubenscore: 8,0 / 10


METAL GEAR SOLID - GROUND ZEROS
http://metalgearsolid.com/
PS4 | PS3 | XBOX ONE | 


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2 Gedanken zu “MGS V – Ground Zeros

  1. „This is an Infiltration mission“ hörte ich, ging an der Flak vorbei, stieg in den Panzer und ballerte in Battlefield-Manier die Horden an Gegnern nieder. Leider unendlich viele. Aber die offene Welt läßt es zu, dass man Missionen (besser: diese eine Mission des Spiels) auf schiedene Weise angehen kann. Ein tolles Grafikdemo, doch kaum hat man sich an die Steuerun gewöhnt, ist es auch schon vorbei. Ich hoffe, dass „Phantom Pain“ dann das richtige Spiel ist und länger dauert.

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