Ghost of Tsushima

Auch vor hunderten Jahren gab es irre Invasoren.

Da hat uns die Realität gerade eingeholt. Ob heutzutage ein irrer Putin oder ein Mongolenanführer namens Khan vor 750 Jahren: Als überfallene Nation kämpft man hartnäckig gegen das Böse. Als letzter Samurai Jin Sakai müssen wir unsere Insel Tsushima befreien. Um hier erfolgreich zu sein, müssen wir gegen die Übermacht des Gegners neue Kampftechniken erlernen, den Weg des Geistes begehen.

Die Bösen kommen, verdächtig rote Fahne
Ich will Plötze

Diverse Fern- und Nahkampfwaffen stehen uns zur Verfügung. Diese kann man durch fleissiges Sammeln verbessern und auch die Lagerkapazität erhöhen. Auch Schleichangriffe und Herausforderungen zum Duell sind zahlreich, spezielle Kombos mit vielen Tastendrückspielereien möglich. In den vielen Missionen kann man hunderte von Talismane sammeln, aber nur 7 ausrüsten. Diese verbessern unmerkbar Fähigkeiten, können aber auch die Lagerkapazität unserer Kunai (Wurfmesser) erhöhen.

Für die Tastenkombi hat man nicht viel Zeit. Haben wir Erfolg, erhöht dies aber merkbar unsere Fähigkeiten.
Und noch ein Talisman, den wir nicht mehr ausrüsten können.

Optisch sind die verschiedenen Abschnitte der Insel schön und farbenfroh gelungen. Technisch spielt sich der Samurai gut. Neben laufen können wir schwimmen und mit unserem Pferd Plötze – ähh Kage, durch die Gegend reiten. Schnellreisen zu allen erkundeten Orten erleichtern das Vorankommen.

Die Insel ist schon groß und bietet mit den zahlreichen Nebenmissionen Spaß für 60 Spielstunden

Die Insel Iki als Zusatzmission bietet mit dem Adler als Gegner und den Schamanen einen neuen Reiz. So erlernt unser Pferd auch eine Kampftechnik und in Visionen wird unser Verhältnis zu unserem Vater aufgeklärt.

Auch wenn nach einigen Stunden sich die Missionen wiederholen und wir eine Festung nach der anderen einnehmen oder in noch einer Mission nach dem verschwundenen (und in der Regel immer toten) Ehemann suchen, so bringt es doch lange Zeit Spaß.

Duell bei Sonnenuntergang. Ist schon schön anzusehen, aber kämpferisch herausfordernd
Blaue Angriffe kann man abwehren, bei den roten sollte man lieber kurz zur Seite.

Die Atmosphäre beim sinnieren über dies und das und die Gesänge aus dem Controller erden uns. Der Schwierigkeitsgrad passt sich in Wiederholungen an, so dass z.B. beim Bambusstöckezerschlagen die Zeit länger wird, um so öfter wir es probieren.

Blühende Landschaften im Osten.

Fazit:
Ich hatte viel Spaß und wollte hinterher nicht nur Iki erforschen, sondern auch noch die eine oder andere Nebenmission beenden. Auch gefielen mir die ruhigen Passagen, in denen wir ein Gedicht verfassen oder einen Fuchs streicheln.

Stubenscore: 9 / 10


GHOST OF TSUSHIMA
Webseite
PS4 | PS5 (getestet)

Ein Gedanke zu „Ghost of Tsushima

  1. Es sieht schon verdammt gut aus, doch hat es mich nach den ersten Missionen nicht bekommen. Hatte da auch gerade ein OpenWorld Overkill, mag aber das Setting.

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