Life is Strange

Life is Strange darf man in seiner Spielehistorie nicht verpasst haben. Und so darf es bei uns nicht fehlen.

Wir erleben in 5 Episoden/Tagen die Geschichte von Max Caulfield, einer Fotografieschülerin an der Blackwell Academy. Gemeinsam mit ihrer Freundin Cloe erkundet sie das Geheimnis um das Verschwinden der Studentin Rachel Amber. Aber Arcadia Bay hat auch eine andere dunkle Seite mit z.B. einem plötzlichen Tiersterben. Mysteriös sind auch Max’ Visionen von Tornados und dem Ende der Welt.

Vision

Es gibt viel zu erforschen und ermitteln. Unzählige Objekte können wir uns ansehen und ebenso viele Zeitungen, Aushänge und Schnipsel lesen. Auch können wir uns mit vielen Personen unterhalten. Das hört sich erst einmal langweilig an, trägt aber zur Atmosphäre und Geschichte bei und ist zuweilen sogar spannend.

Max und Cloe

In Episode 1, Chrysalis, lernen wir erst einmal die Steuerung kennen und erfahren von Max’ besonderen Fähigkeit. Sie kann die Zeit zurückdrehen und so die Geschichte ändern. Falsche Entscheidungen können wir somit korrigieren. Manchmal ist dieses auch gewollt eingesetzt und Zusatzoptionen stehen erst nach zurückspulen der Zeit zur Verfügung.

Ansprechen und was Wichtiges erfahren oder skippen?

In Episode 2, Out of Time, nutzt Max ihre Superkraft deutlich häufiger und in Teil 3, Chaos Theory, wird gezeigt, dass kleine Änderungen Großes bewirken können (Schmetterlingseffekt). In Episode 4, Dark Room, kommt mit einem kniffligen Detektivrätsel eine neue Komponente ins Spiel, bis sich dann in 5, Polarized, alles auflöst. Interessant ist, wie frühe Entscheidungen später in Dialogen wiederaufgenommen werden. Mehr zur Story sollte man sich erspielen.

In 20 Stunden Gesamtspielzeit lernt man Arcadia Bay ganz gut kennen.

Die Geschichte wird relativ linear erzählt, Entscheidungen beeinflussen aber den weiteren Verlauf. Die in vielen Spielen unnötigen Sammelobjekte gibt es hier leider auch. Aber zumindest sind die Fotos, die man schießen muss, passend zum Storyhintergrund einer Fotographieschülerin.

In Warren ist Max verschossen. Man lernt die 10 Hauptcharaktere gut kennen
Im Tagebuch kann man vieles nachlesen, In diesem Menü gibt es auch Handynachrichten und die Übersicht der zu schießenden Fotos (wichtig für Trophäenjäger)
Sabbeltasche oder Informationsgeber?
Kniffliges Rätsel
Die Programmierer von DONTOD scheinen Monty Python Fans zu sein

Fazit:
Ein interaktiver Film, der einen mitnimmt. Schöne Bilder, tolle Musikuntermalung, langsam erzählt.

Stubenscore: 9 / 10


LIFE IS STRANGE
Webseite
PC | XBOX | iOS | PS4 (getestet)

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