Mad Max

40 Jahre nach dem Kinofilm steigen wir als Mad Max ins Auto für eine Spritztour.

1979 erschuf George Miller mit Mel Gibson in der Hauptrolle den Polizisten Mad Max, der im Ödland einer fernen Zukunft den Tod an seiner Familie rächen will. An die Story erinnert man sich vermutlich nicht mehr, aber an zahlreiche Autorennen und Explosionen in der Wüste. Auch an irre Bewohner der Gegend, die ständig herumgurken um Benzin zu suchen.

Auch wir als Spieler gurken die ersten Stunden (oder Tage) mehr oder wenig planlos durch das Ödland, zerstören Türmen, kämpfen, bestreiten Autorennen und suchen Wasser, Benzin und vor Allem Schrott. Denn Schrott ist die Währung, mit der man sich und das Auto upgraden kann. Weitere Sammelobjekte benötigt man, um in Festungen eine Madenfarm (stillt den Hunger), Benzin und Wasserstationen und diverses mehr zu errichten. Wenn man Festungen eingenommen hat, arbeiten unsere Verbündeten für uns und sammeln fleißig Schrott.

In den Festungen erhält man Aufträge und kann Madenfabriken und andere unrealistische Automaten bauen, die unsere Reserven auffüllen.

Und so schreiten wir langsam voran und vertreiben die Scrotus’ Horde aus den Gebieten. Im Fortgang sind Türme und Festungen schwerer einzunehmen, aber dank unserer Schrottsammelleidenschaft kann unsere Harpune vom Auto schon bald riesige Türme einreißen. Abwechslungsreicher wird es aber leider nicht. Das Kampfsystem besteht aus drei Tasten: Angriff, Konter und Ausweichen. Ist der Kombozähler aufgeladen, schließen sich Messertötung und andere brutale Clips an. Eine Waffe hat man zwar auch, Munition ist aber rar.

Die herumlungernde Gegnerzahl (Gefahr des Gebietes) wird minimiert, indem man z.B. Vogelscheuchen zerstört. Weiterer Vorteil: Der Schrottwert der Scheuche kann gewinnbringend reinvestiert werden.
In jedem Gebiet gibt es einen Heißluftballon, von dem man Markierungen für potentielle Ziele setzen kann.
60% des Spiels verbringt man im Wagen.

Das Spiel ist malerisch gezeichnet und bis zum Schluss ist man immer und immer wieder über die doch schöne, wenn auch eher eintönig-wüstenähnliche, Gegend begeistert und schießt einen Screenshot nach dem anderen. Ca 60% des Spiels verbringt man im Auto, wobei es hier verschiedene Modelle mit Spezialfähigkeiten gibt, die man natürlich noch upgraden kann.

Steaks sind rar, dafür gibt es überall Hundefutter. Aber keine Hunde.
Die Kämpfe werden nach einiger Zeit eintönig. Trick: Immer zuerst blocken (Dreieck), dann läuft es wie von alleine.
Bosskampf. Auch angenehm leicht.
Ob es verkaufspolitisch clever war, gescriptete Finish-Moves einzubauen, damit man die USK 18 erhält, weiß ich nicht. Weniger brutal hätte ich auch nichts vermisst.

Fazit:
Ein Kultfilm, kein Kultspiel. Aber mit den Rahmenbedingungen “Spiel muss zum Film passen” kann man auch keine komplexe Story und abwechslungsreiche Maps erwarten. Von der Schwierigkeit her ein Spiel für Einsteiger.

Stubenscore: 7,5 / 10


MAD MAX
Webseite
PC | XBOX | PS4 (getestet)

3 Gedanken zu „Mad Max

  1. Ich habe das nicht lange gespielt, weil mich allein die sandige Langschaft nicht gereizt hat und es für mich auch spielerisch nicht wirklich rund war. Ein Assassins Creed Odyssey oder Far Cry 5 machen da ihre Sache mit besserem Gameplay und mehr Abwechslung viel besser.

  2. Kein Spiel, das sich durch Abwechslungsreichtum auszeichnet. Es macht schon Spaß und die Spielumgebung hält sich an den Film. Man muss es nicht gespielt haben, aber wenn sollte man es bis zum Ende spielen.

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