Ironcast

Puzzle Quest verband vor mittlerweile 10 Jahren Knobel- und Rollenspiel. Dank knapp erfolgreicher Kickstarterkampagne überträgt Ironquest die Idee großartig ins Kriegs- und Steampunkszenario.

Die Grundidee des Puzzleparts ist einfach und wir kennen es aus Bejeweled: auf einem Spielfeld aus sechs horizontalen und vertikalen Reihen kombiniert man mindestens drei Steine derselben Farbe.  In Ironcast stellen diese verschiedenen Steine die Ressourcen für meinen Kampfmech dar – für meinen Ironcast. Im wesentlichen sind das Energie, Kühlung, Waffenladung und Reparatureinheiten. Meine Ressourcen fülle ich durch die Kombination möglichst vieler Steine und kann diese dann im rundenbasiertem Kampf einsetzen. Das ganze ist in eine nette Kriegsstory im Steampunkuniversum angelegt.

Und so läuft es: ich habe zwei Runden zur Kombination der Steine und wähle meine ersten vier Waffensteine, um im nächsten Zug satte sechs Energiesteine zu verbinden. Zunächst lade ich mit einer Energie meine Schilde und setze meinen Ironcast in Bewegung, um eventuellen Angriffen meines Gegenübers besser entgegenzutreten. Nun noch der Angriff, wobei ich zwischen zwei Waffen wählen kann. Jede meiner Aktionen verbraucht Kühlung, so dass ich immer wieder zwischendurch darauf achten muss, auch diese Ressource einzusammeln. Schlußendlich kann ich mit den Repartureinheiten getroffene Teile meines Ironcast reparieren, wobei ich meine Trefferpunkte nicht wiederherstellen kann.

Schon diese einfachen Regeln führen zu faszinierenden und fordernden Kämpfen, da man seine Strategie gut abwägen muss. Zusätzlich kann ich durch gewonnene Erfahrungspunkte meinen Ironcast aufrüsten und auch spezielle Sonderkräfte erwerben. Auf dem Spielfeld gibt es zusätzlich im Verlauf weitere Steintype, wie Verbindungsteine, um in einem Zug zwei unterschiedliche Ressourcen zu kombinieren oder Kisten, die ich aus Missionszwecken einsammeln muss.

Ironcast hat für mich aber eigentlich ein grundlegendes Problem: es ist rogue-like und bringt damit einen Frustfaktor mit, der mich schon nicht an FTL gefesselt hat. Und so scheitere ich manches Mal im späteren Spielverlauf knapp. Das ist nicht allein meiner Dusseligkeit, sondern auch manches Mal mangelndem Glück zuzuschreiben, da die Steinkombinationen nicht immer perfekt liegen. Ironcast ist aber so gnädig und vergibt nach dem Game Over Auszeichnungspunkte, mit denen ich neue Kommandanten, neue Ironcasts oder auch Sonderkräft für das nächste Spiel freischalten kann. Somit verbessere ich nach jeder Niederlage die Startbedingungen für die nächste Runde. Und da ich es jetzt eigentlich einfacher heben müsste und ich auch meine reine Spielerfahrung gesteigert habe, probiere ich noch eine Runde…

Stubenscore: 9,0 / 10

Die Steine könnten besser liegen, aber der Gegner ist hier nicht allzu mächtig.

 

Schon während meiner Runde, kann ich Upgrades aller Art erwerben.

 

Bäm! Ich war aber auch schon gut angeschlagen.

 

Starker Gegner. Ich habe aber schon drei Sonderkräfte. Vielleicht reicht es.

 

Mein neu erworbener Ironcast. Dank vorher verlorener Spiele 😐

 

Ein Bossgegner. Nach 8 Siegen war es das wohl?

 


IRONCAST

http://www.dreadbit.com/Ironcast
PC | PS4 | XBOX | MAC | LINUX | SWITCH (getestet)

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