Sniper Elite 4

„Hast Du schon mal einen Hodenschuss gehabt?“ – „Ne, ich ziele immer auf den Kopf“

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It’s a Man’s World, in der wir uns im 2. Weltkrieg durch Italien snipen. Weder Kinder noch Frauen oder störende Zivilisten sind auf den Karten auszumachen. Dafür viele wenig intelligente Nazis, die schon aus der Deckung kommen, wenn wir lange genug warten. Oder uns nicht finden können, wenn wir drei Meter weiter ins nächste Gebüsch huschen. Clever gelöst wurde, dass es Gegner wie den Funker gibt, die Alarm auslösen und so für Verstärkung sorgen können. Diese sollte man also prioritär behandeln. Die für einen Sniper sinnvolle geräuschlosere Munition (Unterschallgeschosse genannt) ist leider ziemlich selten. Ein Messer für eine lautlose Elimination haben wir vergeblich gesucht.
Die italienischen Küstengegenden sind schon schön anzusehen. Und das Wetter ist auch immer gut. Mit der Kill-Cam kann man genau verfolgen, wie die Kugel den Gegner wo durchbohrt und welche Organe und Geschlechtsteile getroffen werden. Nach hunderten Schüssen aber dann schon langweilig.

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Die Kugel auf dem Weg zum Ziel

Abwechslung in Sachen Strategie kommt aber auch nicht auf. Mal muss man eine Brücke sprengen oder einen Panzer zerstören oder besonders böse Nazis liquidieren. Über die Map weiß man aber immer, wo man hinmuss. Ein wildes Gesuche wäre bei den großen Maps aber auch ein echtes No-Go.

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Bei schönem Wetter wirkt der Krieg wie Urlaub. Zum Glück wurde ich nicht in Russland eingesetzt.

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Auch der Gegner kann snipen. Er nutzt aber eine Taschenlampe, damit ich ihn besser erkennen kann.

Insgesamt eine nette Unterhaltung, gut geeignet für einen gemeinsamen Spieleabend mit abwechselndem Kampfwilligen am Scharfschützengewehr.

Fazit Ferengi:
Auch wenn man eine Zeitlang an Gegner vorbeischleichen kann und so die Missionen fast unentdeckt abschließen kann, reißt bei mir dann doch hin-und-wieder der Geduldsfaden, ich ziehe die Nahkampfwaffe und baller die einfach weg.
Stubenscore: 7,5 / 10

Fazit playermichi:
Sniper Elite 4 hat einiges von Metal Gear. Und wer sonnt sich zwischen den Schusswechseln nicht lieber in der sizilianischen Sonne statt in trostlosen Afghanistan auf den nächsten Wüstensturm zu warten? Obendrauf gibt es eine anfangs unterhaltsame Killcam, dass es vor Coolness nur so stratzt. Leider gibt es auch Mankos. Das Leveldesign ist repetitiv, die Charaktere sind egal und die Story noch verworrener als die um Snake. Nee, Sniper Elite hat nicht wirklich viel von Metal Gear.
Stubenscore: 7,5 / 10

Fazit stoertebeeker:
Ein Messer o.ä. hat tatsächlich gefehlt, dann hätte das Schleichen auch mehr Sinn gehabt. Gerade wenn man etwas später die leise Munition entdeckt hat oder sie gerade mal wieder alle ist, wäre dies gut gewesen. So drei Inseln/Kapitel sind dann aber auch genug, denn spätestens dann wird das Kämpfen sehr eintönig.
Stubenscore: 7,0 / 10


SNIPER ELITE 4
Webseite
PC | XBOX | PS4 (getestet)

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