Tiere sind niedlich, das Spiel auch?
Abhängig von der Spielerzahl gibt es eine Anzahl Tierwürfel und einen Ablagespielplan für die Würfeln mit Transportwägen. Hinzu haben die Spieler einen Zoozettel, zu dem sie die Tiere dann transportieren können.
Ist man an der Reihe, kann man
- zwei Würfel würfeln und auf die Transportwägen beliebig verteilen
- einen Transportwagen komplett leeren und die dort liegenden Tiere und Münzen bei sich im Zooplan einzeichnen.
Was macht es nun spannend?
Hat ein Spieler als erstes eine Tierart in seinem Zooplan komplettiert, gibt es einen Bonus. Schnell sein und dann gegebenenfalls weniger Würfel zu nehmen, kann also einen Vorteil bringen. Doch wenn man Würfel genommen hat, ist die Runde beendet und die anderen Spieler können weiter würfeln und taktieren, ab wann ihnen die Wägen voll genug sind, um ihre Runde zu beenden.
Auch wichtig: Leert man einen Wagen und es sind Würfel dabei, deren Tierart schon im Zooplan komplett ist, dann kommen sie in den Stall und bringen Minuspunkte. Heilen kann man dieses aber mit Münzen, die man auch erwürfeln kann.
Das Spiel endet, wenn auf einem Spielplan nur noch ein Gehege nicht voll ist. Das Punktezählen ist dann einfach.



Fazit:
Ein sehr simples Kinder-Würfelspiel. Vielleicht soll es das auch sein. Das Zooloretto-Thema deutet es an.
Es gibt da aber eine Reihe abwechslungsreichere und spannenderer Roll & Write-Spiele.
Aber für mich ein Spiel aus der Reihe „Lass uns das bitte nie wieder spielen“. Zooloretto liegt auch in einer Schatzkiste auf dem Boden, vielleicht ist dies besser …
Stubenscore: 6,0 / 10
ZOOLORETTO: WÜRFELSPIEL
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)

