Ein Erfolg mit Harry Potter-Lizenz?
Mit 7 Wonders Duel, Jamaica und Kingdomino gibt es schon drei tolle Spiele hier im Blog von Bruno Cathala. Das Letztere wurde 2017 zum Spiel des Jahres gekürt, fünf weitere seiner Spiele waren bisher auf der Nominierungsliste.
Mandragora ist ein kleines Reisespiel für zwei Personen mit einem fesselnden Mechanismus. In einem Kreis sind 10 Karten (Zauberbücher und Zutaten) angeordnet, von denen an drei Positionen die Karten nur mit der Rückseite zu sehen sind. Risiko !
Wir können nun abwechselnd zwei Dinge machen
- mit der Spielfigur abwechselnd 1 bis 3 Felder gehen und die Karten am angekommenen Zielort auf die Hand nehmen. Alle überschrittenen anderen Felder erhalten eine Zusatzkarte vom Nachziehstapel für die nächste Runde.
- Handkarten auslegen, dieses sind Zauberbuch + farblich passende Zutaten. Als Belohnung bekommen wir abhängig von der Anzahl der Zutaten einen Zauberspruch aus der Auslage, der zusätzlich zum Zauberbuch auch Siegpunkte bringt und außerdem einen Bonus. So kann man z.B. zukünftig bis zu 4 Felder gehen oder unbeliebte Fluchkarten ablegen. Denn wer am Spielende am meisten Fluchkarten hat, bekommt 2 Minuspunkte. Und die nimmt man mal mit auf, da man scharf auf ein wertvolles Zauberbuch ist oder sie liegen versteckt in einem umgedrehten Kartenstapel.



Fazit:
Schönes Material mit kinderfreundlichen Zeichnungen, also durchaus ein Vater-Kind-Spiel. Für ein paar Partien hatten wir viel Spaß und es ist strategischer, als man zunächst denkt.
Stubenscore: 6,8 / 10
MANDRAGORA
BoardGameGeek
Brettspiel (getestet)


Oh, dachte erst Respekt, dass er sich an das Spiel rantraut – aber es geht ja nicht um das Videospiel. Hier klingt die Mechanik ja doch übersichtlich, so dass es einfach zu lernen scheint, was ja immer prima ist. Nehme an, dass es auf der anderen Seite auch deswegen nicht sehr auf den Tisch kommen wird. Aber wenn ich mir die Tischplatte ansehe, ist das gar nicht in der Sammlung 🙂
Aww das ist perfekt für mich und Stubenzockertochter. Wenn ich das auf ’nem Flohmarkt sehe schnappe ich mir das !
Das hier kenn ich nicht, aber wer Spielen von Bruno Cathala gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen ist und gern mal zu zweit spielt, dem seien Mr Jack und Mr Jack pocket empfohlen. Letzteres passt in die Jackentasche und ist genial zum Verreisen und wenig Platz auf dem Tisch (aber leider nicht leicht zu bekommen), das andere braucht in jeder Hinsicht etwas mehr Platz und auch etwas mehr Zeit.
Es ist nicht so sehr Deduktion, wie es auf den ersten Blick scheint – es ist mehr ein asymmetrisches sorgfältiges Taktieren. Und obwohl von der Idee beide nicht unähnlich, so doch vom Spielgefühl ganz anders.