Salt and Sanctuary

Ich bin ein Jäger. Nur für eine Nacht. Aber die dauert lange. Ewig. Und ich weiß nicht, was ich hier mache. Auch nicht, worum es eigentlich geht. Aber so geht es ja allen Spielern von Bloodborne Salt and Sanctuary.

From Software wird sich verwundert die Augen reiben, denn hier sammel ich nicht Blut oder Seelen, sondern Salz in einem schweren 2D Plattformer, der in jeglicher Hinsicht an die Souls-Reihe angelehnt ist.

Ich werde auch bei Salt and Sanctuary in eine verschachtelte Welt ohne Karte geworfen. In das detaillierte Kampfsystem werde ich ebenso wenig eingeweiht wie mir Gegenstände erklärt werden, die ich finde. Das löst genau wie den Spielen von From Software eine Erkundungsfaszination aus, der man sich kaum entreißen kann. Die Kämpfe sind schwer, ich muss grinden und grinden. Immer wieder laufe ich die gleichen Gebiete ab und finde doch immer wieder was Neues. Ich werde frustriert. Immer wieder. Salz weg, all der Aufwand, all meine Zeit in der ich Gitarrre hätte spielen können. Und dann bekomme ich meine Genugtuung nach dem Sieg gegen den nächsten Boss.

Eigentlich will ich meine Zeit nicht mehr so verbrennen.

Die Szenerie kommt einem bekannt vor. Die Welt und das Kampfsystem sind liebevoll gepolished.

 

Einfache Gegner, langes Grinden. Salz, Salz. Was mach ich eigentlich?

 

Hochleveln für den nächsten Boss und versuchen Gegenstände zu verstehen.

 

Fuck.

Fazit:
Wer dieses Souls-Feeling (und damit auch den Frust) möchte, kann seine Vita entstauben.

Stubenscore: 8,0 / 10


SALT AND SANCTUARY

“Darker Days” by Bruno Freire


PC | PS4 | PS VITA (getestet)

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