Das geheimnisvolle Grand Hotel

Holt mich hier raus.

Wir wurden zur Wiedereröffnung eines Hotels eingeladen. Doch ganz überraschend sind wir im Fahrstuhl gefangen und müssen uns den Weg nach draußen rätseln. Clever gemacht ist dies schon: Wir öffnen eine Tür für einen Raum und suchen dann ein Lösungswort oder eine Zahl. Hiermit soll sich dann erschließen, welches der Raum mit dem nächsten Rätsel ist.

9 Räume warten auf uns
Mal gibt es viel, mal wenig Material in einem Raum. Hinter der unteren Lasche im Raum gibt es die Lösung, die aber auch ein Rätsel ist.

Fazit:

Von Moses. ist man gutes Material und eine schöne Verpackung gewohnt. Leider kann das Spiel und die Rätsel hier nicht mithalten. Ein Rätsel war ok, allerdings wären für die Lösung erforderlichen Informationen leichter zu bekommen gewesen. Oft waren die Rätsel einfach sinnlos, oder auch nicht lösbar. Wenn dann die Hilfestellung zur Auflösung selbst ein Rätsel ist, dann hilft das nicht. Eine Hilfestellung passte auch gar nicht zum Rätsel, war für ein anderes Spiel gedacht. Ich habe den Eindruck, dass keiner das Spiel probegespielt hat, da wären viele Fehler aufgefallen. Die dunkle Schrift auf leicht dunklerem Hintergrund hätte als Prototyp schon nicht bestanden.
Mit der Rätselauflösung gibt es auch eine Anleitung, wie man das Spiel zurücksetzen kann, um es an Freunde weiterzugeben. Aber das kann ich nicht verantworten.
Auch unklar ist, warum die Empfehlung für 3-8 Personen ist. Hätten wir Freunde eingeladen, wären die nie wieder gekommen. Zum Glück war alles nach einer Stunde vorbei. Das mit Abstand schlechteste Krimispiel, dass ich bisher gespielt habe. Dabei ist das Material so schön. Und von der sinnlosen Story habe noch gar nichts geschrieben …

Stubenscore: 3,2 / 10


DAS GEHEIMNISVOLLE GRAND HOTEL

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

5 Gedanken zu „Das geheimnisvolle Grand Hotel

      1. Oh ja … ein Lokalisierungs-Slop-Job ist auch immer drin. Auf deinem Foto sticht auch das schöne Wort „der Blossom-Salad“ raus. Blütensalat wäre auch gegangen…

  1. OHA – es gibt ja doch einen Keller im ferengi-Wertungshaus (: Das liest sich als wäre das ein kapitaler Slop-Job. Irgendwelcher Content mit enger Deadline und schmaler Besetzung zusammennageln, dann noch den Schwerpunkt auf die Optik legen uuuuuund raus an den Kunden. Schade, wenn neue SpielerInnen solche Cash-Grabs als erstes Spiel kaufen und dann für Jahre vom Hobby abgeschreckt sind.

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