Sebastian Fitzek Safehouse: Das Würfelspiel

Wer hat Angst vor Lars?

Marco Teubner, der uns gerade prächtig mit dem Kneipenquiz unterhalten hat, kümmert sich auch um die Safehouse-Reihe mit dem namensgebenden Sebastian Fitzek. An der Idee zum Hauptspiel soll der Bestsellerautor mitgewirkt haben, bei der Würfelversion sind wir aber von einer Story weit entfernt.

Schwere Packung: Ein Block mit vielen Zetteln.

Aber wenn die Mechanik trägt, ignoriert man die Geschichte zum Spiel. Ganze 10 Würfel, je zwei blaue, rote, gelb, grüne plus weiße Jokerwürfel benötigen wir. Hinzu den Spielblock zum eintragen unserer Würfelergebnisse. Hiervon gibt es vier leicht verschiedene, insgesamt sehr viele. Ob wir die wohl alle verbrauchen?

 

Zur Vorbereitung haben wir Fizeks’s Abgeschnitten mit Moritz Bleibtreu, Jasna Fritzi Bauer, Fahri Yardim und meinem Lieblingspsychopathen Lars Eidinger gesehen. Ein Film, der in Erinnerung bleibt und mit diesem Hintergrund fühlten wir uns vom irren Lars gejagt.
© 2018 Ziegler Film GmbH & Co. KG / Syrreal Entertainment GmbH / Warner Bros. Entertainment GmbH

Zum Spiel:
Zu Beginn eines Wurfs ziehen wir erst einmal den Verfolger ein Feld vor, nennen wir ihn mal Lars. Er startet auf Feld 1, wir haben auf Feld 16 einen Vorsprung. Nun suchen uns von den 10 Würfeln eine Auswahl aus und hoffen auf einen Glückswurf. Ist ein Verfolger auf dem Würfel, rückt Lars ein Feld weiter.

Die Spieler tragen nun die Würfel (oder eine Auswahl davon) auf ihren Tableau ein. Da die Tableaus etwas unterschiedlich sind, sind die Taktiken verschieden. Ziel ist es, Reihen zu komplettieren, denn dann laufen wir die Anzahl Schritte voran. Die Zahlen kann man irgendwo eintragen, im Ergebnis müssen die Zahlen aber in der Regel von links nach rechts gleich hoch oder aufsteigend sein.

Eine Interaktivität der Spieler wird erzeugt, da man zusammen plant, wer welche Würfel am dringendsten benötigt. Nutzen wir gleichfarbige Würfel, muss die Summe genutzt werden. Joker können den Wert weiter erhöhen. Und bei den langen Reihen brauchen wir dann hohe Zahlen.

Und warum würfelt man nicht einfach alle Würfel? Nachdem man die Würfel eingetragen hat, kommen sie aus dem Spiel. Wollen wir sie wieder aktivieren, kommt Lars voran. Für jede offene Reihe, die wir gerade bearbeiten, um ein Feld. Also muss ein Abwägung erfolgen, wieviele Reihen wir maximal gerade zeitgleich ausfüllen.

Der Weg zum Safehouse und unsere Reihen, in denen wir die Würfelergebnisse eintragen
Geschafft. Kommen wir vorwärts machen wir einen Strich. Für Lars wird daraus dann ein Kreuz.

Fazit:

Das erste Spiel war zum Lernen. Im zweiten Spiel waren wir besser, das dritte haben wir dann locker gewonnen. Wir haben keine Angst mehr vor Lars. Der Würfelblock ist noch fast voll, und das wird er bleiben. Da gibt es deutlich kreativere und balanciertere Würfelspiele, teilweise auch ganz schön clevere. Aber im Zusammenhang mit unserem ersten Fitzek-Erlebnis ganz nett.

Stubenscore: 6,0 / 10


SEBASTIAN FITZEK SAFEHOUSE: DAS WÜRELSPIEL
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

2 Gedanken zu „Sebastian Fitzek Safehouse: Das Würfelspiel

  1. Challenge: wie kriegen wir nen berühmten Namen mit einem zu ihm passenden Thema mit einem maximal generischen Spielkonzept zusammen, dass es den/ die gemeine populär BelletristikerIn am Grabbeltisch einer Buchhandlung zugreifen lässt? Hat wohl geklappt.

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