Mindfuck im Abteil
Nach Exit 8 glaubte ich bei Platform 8 an einen schnellen Cashgrab. „Lass uns das gleiche nochmal mit Bahnabteilen machen – ein paar Anomalien rein und man muss achtmal richtig hingucken.“
Aber dem ist nicht so. Ja, es geht darum wieder Anomalien zu entdecken, doch diesmal muss man sich je nach Anomalie richtig verhalten, teilweise Rätsel lösen und interaktiver mit der Szenerie interagieren. Und ein kleiner Fehler kann den Tod und damit Neustart bedeuten, was letztendlich ein anderes Spielgefühl erzeugt, als beim Vorgänger.
Dazu leg KOTAKE CREATE in Sachen Japan Horror eine Schippe drauf. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber im zweiten Spiel steckt schon eine Menge Wahnsinn.
Platform 8 ist ein lohnender Nachfolger und auch wenn ich es lobenswert finde, dass der Entwickler die „Serie“ als abgeschlossen sieht, hätte ich nichts gehen einen dritten Teil. Aber ich freue mich umso mehr auf das angekündigte, sicher größere Projekt mit dem Namen Pale Dots.
Stubenscore: 8 / 10




PC | XBOX | SWITCH | PS5 (getestet)


Oh wie schön – das hab‘ ich gar nicht mitbekommen. Ich hatte auch viel Spaß mit dem Vorgänger. Das hole ich mir demnächst(tm)!
Haha. Klar, kommt auch auf meine Whislist.
Ich finde es ganz sympathisch, kleine kurze abgeschlossene Spiele mit etwas Besonderem zu spielen. Zumal mir auch die Zeit für ein Baldurs Gate fehlt.
Gucke ich mir mal bei Dir an.
Klingt interessant, kenne auch den Vorgänger noch nicht.
Wird sich für später gemerkt 👍
Oh, es gibt einen Nachfolger. Spannend, werde ich auf jeden Fall spielen. Danke für die Info.