He is back!
Terminator 2 war 1991 ein Meilenstein. Sieben Jahre nach dem ersten Film heimste er bei zwei großen Filmkritikern glatte 96 Punkte ein. Trotzdem verwundert (und freut) es ein wenig, dass Bitmap Bureau den Klassiker 35 Jahre später für Konsolen in 2D Pixelpracht veröffentlich.
Und wie gut hätte das Spiel Anfangs der 90er funktioniert: damals war ein Terminator Shooter nur auf dem Mega Drive vertreten (bockschwer und nicht wirklich gepolished) oder auch das eher mäßige Terminator 2 Judgment Day auf dem Amiga.
Nach all den Jahren gibt es nun den Sidescroll-Shooter, den die Marke verdient hat. Dabei ist das Spiel so simpel gehalten, wie es damals üblich war: von links nach rechts wird geballert, gerutscht, geprügelt und zwischendurch mal gefahren. Die 15 Level repräsentieren dabei Szenen aus dem Film und einiger Abwechslung: ich schieße mich als Sarah Conner aus dem Gefängniskrankenhaus, flüchte vor dem Truck mit dem T1000 auf dem Motorrad oder prügle mich nackt als Arnie durch die Biker Bar. Das ganze spielt sich präzise und optisch ist es wirklich schön gepixelt. Man merkt die Liebe zum Projekt dazu auch im schön gemachten physischen Release.
Spielerisch ist man letztendlich mit unendlichen Continues schnell durch, aber früher gab es diese ja nicht – und man hätte sicherlich viele Neuanfänge gestartet. Wer wirklich eine ursprüngliche Erfahrung haben möchte, sollte No Fate deswegen auch im Arcade-Modus spielen – zumindest „wie früher“ damit anfangen.
Stubenscore: 7,6 / 10






TERMINATOR 2D NO FATE
OPENCRITIC
PC | XBOX | SWITCH | PS5 (getestet)


Da werden Erinnerungen wach. Und ja, die Stubenzocker waren früher auch Stubenglotzer.
Das Thema Terminator wird uns sicher auch noch als Serie auf Netflix & Co begegnen. Und Sarah Connor, oder Linda Hamilton, ist ja auch gerade in Stranger Things zu sehen.
Ein entspannender Shooter war ja auch noch Terminator Resistance.
Oh wie geil – die Stubenzocker-Lore hat mir noch gefehlt. Ihr hattet ein PRINTMAGAZIN !!! 😀 Gibt’s noch ein paar Ausgaben? Fun Fact: ich hatte um die Zeit die PowerPlay ungefragt mit selbstgeschriebenen Tipps und Walkthroughs gespammt. Das Spiel strahlt schön das alte 16bit Feeling aus (wenn auch mit moderner Technik), aber zwischenzeitlich fasse ich solche Run ’n Gun („and Fresse dick“) Spiele nurmehr mit der Beißzange an. Meine Terminator Spielekarriere endete mit dem grausam miesen „The Terminator: Rampage“ auf PC von 1993 https://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=8766 (< auch Michael Hengst ist fehlbar)