MadIson. Ich, der verrückte Sohn.
Ich mag generell Horrorspiele, die mich ein altes Haus erkunden lassen. Sei es klassisch im Stile von Resistent Evil oder auch in den diversen Ablegern, wie Song of Horror, Maid of Sker oder Visage. Ich mag die Atmosphäre, löse gern die Rätsel und freu mich über neu erschlossene Bereiche.
So beginnt Madison entspannt, rätselhaft und atmosphärisch. Das Haus ist anfangs übersichtlich und schnell kenne ich jeden Raum, jede Ecke. Dabei nutze ich an einigen Stellen meine Kamera, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und Ereignisse auszulösen, die das Geschehen voranbringen. Keine Waffen, keine Gegner. Soweit, so entspannt.
Nach gut der Hälfte der 6-8 Stunden Spielzeit verliert mich dann doch Madison mehr und mehr. Ein Abstecher in eine Kirche fühlt sich anstrengend an, mehr und mehr Jumpscares, die mich eher nerven, als denn die Atmosphäre zu steigern. Oftmals renne ich wie, ihm wahrsten Sinne des Wortes, ein Irrer durchs Haus auf der Suche, wo es weiter geht oder wo noch ein Gegenstand versteckt sein mag, den ich zum Fortkommen brauche. Madison überreizt seine Systeme, von der Kamera, über die Schockmomente und Wirrheit der Story. Am Ende bin ich froh dem Ganzen dann „entkommen“ zu sein, wobei auch dieses „Ende“ offen blieb. Brauche ich eine Auflösung in einem zweiten Teil? Wohl nicht.
Stubenscore: 6,5 / 10
MADISON
madisongame.com
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