Smart as …

Ob der gute alte Dr. Kawawashima oder die Brain-Academy. Gedächtnisspiele, die die neuen Steuerungs- und Eingabemöglichkeiten von Konsolen und Handhelds nutzen, gibt es in zahlreichen Ausführungen.
Läßt „smart as…“ unser Gehirn schneller wachsen?

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Ein übersichtliches Hauptmenü mit eigentlich nur zwei Bereichen: Täglicher Test und „Üben“

Schon kurz vorab: Nein. Aber unterhaltsam und motivierend ist es trotzdem.

In den Rubriken Beobachtung, Sprache, Logik und Rechnen kann man sich an jeweils 5 Minispielen versuchen, die man aber zuerst noch freispielen muss. Eine Bestenliste und vier Schwierigkeitsstufen, die erst nach erfolgreichem Abschluss der Vorstufe verfügbar sind, motivieren. Der „Tägliche Test“ wird in einer Statistik festgehalten. Das Spiel ist inkl. Sprachausgabe vollständig in deutsch erhältlich und aufgrund der Schwierigkeit auch kindergeeignet.

Das Spiel nutzt die Steuerungsmöglichkeiten der Vita gut aus. So nutzt man das Touchpad für die Eingange von Buchstaben und Zahlen, die Kamera für „Live Puzzle“-Bilder, die Pads vorne und hinten im „Vorne und Hinten-Spiel“ oder die Bewegungsfunktion für Balancespiele. Auch die AR-Karten kann man einsetzen. Überwiegend wird aber über den Bildschirm gewischt und gedrückt.

Doch wie sind die einzelnen Spiele?

  • Unter Beobachtung findet man klassische Memory-Spiele. Auch bei leicht nicht immer leicht, vielleicht aber auch nicht meine Kategorie.
  • Bei Sprache sind die Spiele nicht immer fair. So muss man Worte schreiben, die aus dem Lautsprecher kommen. Aber nicht immer versteht man den Ansager. Und die Buchstabenerkennung den Touchpads kann auch meine Schrift nicht immer erkennen – zumal es auf Zeit geht. Eindeutig ein Schwachpunkt des Spiels.
  • In der Rubrik Logik gibt es überwiegend optische Rätsel. Man dreht also Kugeln und verlegt Wegpunkte vom Start zum Ziel. Mit steigender Schwierigkeitsstufe werden die Würfel größer und unübersichtlicher. Herausfordernd.
  • Rechnen begnügt sich mit einfachen Rechenarten wie Addieren, Subtrahieren, Dividieren und Multiplizieren. Und dies auf Zeit. Mit steigender Schwierigkeit auch mit höheren Zahlen. Besser als es sich jetzt anhört.
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Beim Livepuzzle wird das aktuelle Bild der Kamera als Vorlage genutzt. Clevere Idee

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Rechnen: Sieht anfangs einfach aus, die Brüche werden aber komplizierter

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Logik: Stärke des Spiels sind die Logik-Rätsel unter Verwendung der Steuerungs- und Eingabemöglichkeiten der Vita

Anzumerken ist noch das Marketing-Desaster vom Entwickler XDev Studio Europe. Wie kam man nur auf die Idee, einen Gehirntrainer „Smart as…“ zu nennen, während die Konkurrenz bei einer einprägsamen Namensgebung mehr Gehirn eingesetzt hat?

Fazit:
Nett gemachter Gehirntrainer, auf die Dauer aber zu wenig Abwechslung und nicht alle Minispiele überzeugen.
Stubenscore: 7,0 / 10


SMART AS ...
Webseite
PS Vita


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