Saboteur

Zwerge, Gold und semi-koop.

Wir als Team suchen in einer Mine Gold und legen hierzu Wegeplättchen, um zum Ziel zu kommen. Doch nicht alle im Team wollen dies wirklich, denn einige sind Saboteure und lügen oder legen „versehentlich“ eine falsche Abzweigung.

Links im Bild aus dem Loch sind wir gekommen und legen einen „mehr oder weniger“ sinnvollen Weg zu den drei Zielplättchen.

Zu Spielbeginn zieht jeder seine Rolle. Der Spielplan besteht aus einem Startfeld und drei Zielfeldern, die 7 Plättchen entfernt sind. Aber nur unter einem der drei Zielfelder ist wirklich das Gold. Mit unseren 4-6 Handkarten (abhängig von der Anzahl an Mitspielern) legen wir nun Wege oder zerstören einen Weg durch einen Steinschlag, wir legen Sabotagekarten (z.B. zerbrochene Spitzhacke) oder Reparturkarten eines Schadens oder wir gucken unter eine der drei Schatzkarten. Alternativ kann man auch eine Karte einfach ablegen, macht einen vielleicht unverdächtig.

Mit der Karte links (Steinschlag) kann ich eine Karte vom Spielbrett entfernen. Als Saboteur einen guten Weg, der dann wieder passend geschlossen werden muss. Als Goldsucher z.B. eine Sackgassenkarte.
Die Goldsucher haben gewonnen und den Goldschatz gefunden.

Fazit:

Die Kunst besteht darin, dass man als Saboteur nicht zu früh seine Absicht preisgibt, sonst wird man ständig mit Saboteurkarten blockiert und die Zwerge rennen zum Ziel. Bei wenigen Spielern ist dies schwierig. Das Spiel ist definitiv eher für eine größere Gruppe ab 6 Personen geeignet. Da wäre ich dann gern wieder dabei.

Stubenscore: 7,0 / 10


SABOTEUR
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

6 Gedanken zu „Saboteur

  1. Ach … das auch so eine kleine Amigo Kartenspiel-Box, die man seit Jahrzehnten in Auslagen und Flohmärkten sieht. Hätte nicht gedacht, dass so eine Art Spiel drinsteckt. Ich wäre auch nicht unabgeneigt!

  2. Semi-Koop mag ich, wobei es ja eher ein Hidden-Role Spiel ist, da der Saboteur nicht wirklich das gleiche Ziel verfolgt. Hätte auch Lust nochmal auf Nemesis Lockdown, das wir noch gar nicht an dieser Stelle bewertet haben (nur die Computerspielumsetzung). Und das dann im echten Semi-Koop 🙂

  3. Saboteur gibts auch als Duell-Variante für Zwei. Ist dann aber kein Hidden Role mehr.

    Als Hidden Role liegt bei mir noch das im Genre sehr beliebte The THING hier herum (sehr thematische Umsetzung des Films „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter aus 1982) – es scheitert daran, genug Mitspieler (so 5-6 ausser mir) zu finden, die sich vorher mit den doch etwas komplexeren Regeln beschäftigen, denn bei sowas sind Regelfragen im Spiel oft verräterisch, und ich selbst kann sowas komplexes leider nicht gut genug erklären.

    1. Hab gerade einen interessanten Zulauf in Sachen Semi-Coop: (die deutsche Ausgabe von) La Bête.
      Im Grunde ein Hidden Movement, aber es gilt auch die Identität, hinter der sich die Bestie verbirgt, herauszubekommen. Positiv jedenfalls die leichte Zugänglichkeit durch ein sehr überschaubares Regelwerk und die knackige Spielzeit von einer Stunde.

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