Take Time

Noch ein Kandidat zum Spiel des Jahres

Mit Bossfighter QR und Tag Team ist dies schon mein dritter Kandidat zum Spiel des Jahres 2026. So liebevoll und schön sind Spielmechanik und Optik, man möchte nicht aufhören zu spielen, auch wenn man oft scheitert.
Das Spiel besteht aus je 12 hellen und dunklen Karten von 1 bis 12. Diese werden gemischt und kooperativ legen wird dann insgesamt 12 Karten abwechselnd verdeckt auf die 6 Plätze der Uhr. Dabei müssen wir bestimmte Legeregeln einhalten. So darf an bestimmten Feldern nur eine Karte oder nur helle Karten liegen, man muss an einem Feld die erste oder letzte Karte platzieren und vieles mehr. Wenn wir das Rätsel auflösen, muss auch noch die Summe der Zahlen auf den Karten aufsteigend sein und es darf keine höhere Summe als 24 in einem Segment geben.

Hört sich leicht an. Und wir dürfen uns auch vor dem Spiel absprechen und z.B. vereinbaren, dass, wer das Segment 4 befüllt, dort insgesamt der Wert 10 liegen soll – was man mit einer oder mehreren Karten erreichen kann. In der Regel hat einer der Spieler dann auch die entsprechenden Karten und die anderen Segmente werden dann mit niedrigerer (also Segment 3) oder höherer Summe (danach) befüllt.

In einem Umschlag sind immer vier Uhren mit neuen Regeln, die sehr schön und eindeutig erklärt werden.
Der Uhrzeiger zeigt das Segment an, in dem die niedrigste Summe liegen muss. Hier eine 6. Auflage für das Feld ist auch noch, dass hier die Summe liegen muss, die am dichtesten an einer 6 ist. Danach müssen dann die Summen in den Segmenten immer ansteigen und es darf 24 nicht übersteigen.

Fazit:

Die Komplexität der Regeln steigt mit jeder Uhr an. Insgesamt 40 sind in der Schachtel. Und man lernt bei jeder Uhr, was man besser absprechen muss, um das Rätsel zu lösen. Natürlich kommt hinzu, dass immer nur 12 der 24 Karten im Spiel sind und es sein kann, dass die Uhr nicht aufgehen kann, wenn z.B. viele hohe Zahlen im Spiel sind. Aber ein Spiel dauert nur ein paar Minuten und man startet gleich den nächsten Versuch.

Stubenscore: 8,0 / 10


TAKE TIME
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

6 Gedanken zu „Take Time

  1. Ja, kommt bestimmt auf die Auswahlliste – aber nach Dorfromantik, SkyTeam und BombBusters schon wieder ein koop als SdJ, daran glaub ich irgendwie nicht… die anderen beiden oben genannten reizen mich aber so gar nicht.

    Ich würde mir ja als SdJ ORAPA wünschen, auch wenn ich Take Time ebenfalls sehr reizvoll finde 😉

  2. Bin da bei KK und glaube auch nicht, dass es Spiel des Jahres wird. Es scheint mir auch nicht so weit weg von Bomb Busters, das mich ja weniger angesprochen hat. Aber so unterschiedlich sind die Geschmäcker, der eine mochte immer die PM Logiktrainer, der andere weniger 🙂 – zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass es die immer noch gibt. Also: bestimmt ein gutes Spiel, für mich prima zwischendurch als alleiniges Rätsel in einem RPG, aber muss ich nicht 40x haben. Wir müssen noch The Thing spielen, bevor der zweite Teil des Films kommt.

    1. Ich steh auf Deduktion, BombBusters mag ich total – aber noch lieber mag ich Cryptid.

      Ich find den Film The THING eigentlich gut so, wie er ist, da brauch ich keinen zweiten Teil. Schon das Prequel fand ich völlig überflüssig. Muss eigentlich jedes halbwegs erfolgreiche Pferd totgeritten werden?

  3. Für mich immer ein großes Plus: leicht zu lernen und schwer zu meistern (und ein neuer Anlauf ist flott gemacht). Das natürlich mit dem Extra-Bonus, dass es bei diesem Semi-Koop sicher immer einen strahlenden „Runden-Deppen“ gibt, der das Team in den Abgrund gezogen hat. Auf das Spiel hätte ich Lust! Aber das Spiel drückt ja auch ein paar Knöpfe bei mir. PS.: wow John Carpenter lebt noch o_O

  4. Take Time – passender Name für das Spiel um die Welt der Uhren mit schöner Illustration. Ich bin begeistert von der Spielidee und der Spielmechanik bei übersichtlichen Regeln.
    Doch aufgepasst: schnell ist die Aufgabe auch mal nicht gemeistert und trotzdem kein Frust sondern Sucht, es gleich noch einmal zu probieren. Mit jeder Runde wird es spannender, die Herausforderung zu meistern. Schöne Idee, dass wir zusätzlich eine kleine Unterstützung bekommen, wenn es mal nicht geklappt hat: wir dürfen 1 Karte offen auslegen nach dem 1. Versuch und ab dem 3. Versuch können wir max. 3 Karten offen auslegen. Damit wird die Glückskomponente geringer und taktischer agieren ist einfacher.
    Mein Fazit bisher: Ich freue mich schon auf unseren nächsten Abend- noch haben wir nicht alle Uhren gemeistert. Bisher spielen wir zu Zweit. Das Spiel werden wir in jedem Fall auch mit mehr Mitspielern testen. Dann ändert sich die Kartenanzahl pro Person und die Absprachen müssen anders definiert werden.

    1. Bei Take Time ist es wie bei BombBusters: Beide funktionieren zwar zu zweit, aber mit mehr Spielern funktioniert es deutlich besser. Bei BB liegt der Sweet Spot m.E. ganz klar bei vier Spielern; TT hab ich erst einmal zu dritt gespielt, das ging eigentlich ähnlich gut wie die Partien zu viert.

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