Niedliche Tiere
Was für ein schönes Thema. Wir bauen Landschaften und schaffen Lebensräume für Tiere. Und alles in einer kleinen Packung, quasi to-go.
Der Grundmechanismus ist simpel. Wir wählen aus einer Auswahl von 5×3 Spielsteinen uns eine Dreiergruppe Landschaftsräume aus. Nun legen wir diese in unserem Tableau an, natürlich nach bestimmten Legeregeln. Optional dürfen wir danach noch eine Tierkarte aus der Auslage nehmen. Außerdem können wir in unserem Zug beliebig Tiere in unserer Landschaft entsprechend der Vorgaben der Tierkarten auslegen. Sind die Landschaftssteine alle, oder jemand hat weniger als drei freie Felder nach seinem Zug, endet das Spiel. Und das Punktezählen beginnt, jeder sucht seinen längsten Fluss, Berge nebeneinander, Bäume und kleine Feldergruppen.



Fazit:
Harmonies war 2024 auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres und es ähnelt schon sehr dem Sieger Cascadia aus 2022. Harmonies ist aber doch weiterentwickelt und fluffiger. Insgesamt ist es auch klar besser als Cascadia. Das Material ist hochwertig, auch wenn die Tiere als kleine Würfel dargestellt werden. Vielleicht hab ich gerade zu viele Spiele dieser Art auf dem Tisch gehabt, daher wäre mir ein Alien-Szenario zu so einem Mechanismus lieber. Aber natürlich muss man Harmonies gespielt haben.
Stubenscore: 8,0 / 10
Brettspiel (getestet)


Bin immer etwas abgeschreckt, wenn diese Spiele direkt am Eingang bei Thalia liegen. Sicherlich ein guter Mechanismus und ich würde das einmal mitspielen. Aber klar, Du hast natürlich völlig recht, dass es ein Überangebot von Spielen mit Blumen, Bienen und gemischten Wäldern gibt.
Awww das ist genau meine Art cutesy ⸜(。˃ ᵕ ˂ )⸝♡ . No aliens needed. Die Visuals erinnern mich leicht eine meine psychedelische Tapete in meinem Kinderzimmer Anfang der 80ger. Die cascadia-eske Lege- und Suchmechanik wird so schnell auch nicht alt. Schöner Bonus (wie von Dir angesprochen): dass das Spiel ist in einer für das Regal dankbaren kleinen Packung daher kommt. Das Spiel bleibt weiter ganz oben auf meiner bodenlosen Wishlist.
Ist bei mir komplett durchgefallen – hab sechs Partien gespielt, und bei fünfen davon hatte ich ab einem recht frühen Punkt im Spiel in nahezu jedem Zug nur noch die Möglichkeit, etwas passendes für eine Karte zu nehmen und damit aber zwingend gleichzeitig auch Schrott, der die Anforderung einer oder gar mehrerer andere Karten zu erfüllen, komplett verunmöglicht hatte. Es fehlt mE die Möglichkeit einer Schrottablage (wie bei Azul) oder einmal genommene Karten, die man nicht mehr erfüllen kann, noch austauschen zu können, meinetwegen gegen einen Malus.
Und ich wollte wirklich, dass es mir gefällt (sonst hätte ich gar nicht erst
6 Partien gespielt): Schönes Material in einer prallvollen kleinen Schachtel – aber nein, das kommt mir nicht ins Haus und auch nicht mehr auf den Tisch! Frustrierend ist gar kein Ausdruck!