Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

Ein Knizia

Kennst Du einen Knizia, kennst Du alle. So etwa kommt es mir vor, wenn man sich die Grundmechaniken von Rebirth durchliest. Aber das muss ja nichts schlechtes sein.

Der Ablauf ist simpel gehalten: Ein Plättchen ziehen, dieses setzen und werten. Nächster ist dran. Ob wir ein Siedlungs-, Energie- oder Nahrungsplättchen ziehen ist schon etwas Glück. Und im Laufe des Spieles, wenn man sich um Regionen streitet, aber auch wichtig.

Und darum machen wir das: Nach einer Katastrophe ist Schottland (oder die „Expertenversion“ Irland) zerstört und wir bauen das Land neu auf. Hierzu besiedeln wir die Landschaften in vorgegebenen Regionen mit den drei verschiedenen Plättchen und lösen dabei Punkte aus (jedes zusammenhängende Energie-/Nahrungsgebiet) oder nehmen Siedlungsgebiete ein. Setzen wir uns neben eine Burg, können wir dort eine unserer Burgen hinsetzen, sofern wir die Mehrheit der Hexecke drumherum haben. Bei Kathedralen bekommen wir eine Auftragskarte mit Siegpunktebedingungen für die Abschlusswertung. Das sind die Regeln.

Anfangs spielt jeder noch für sich und sucht sich eine Region aus. Zusammenhängende Gebiete sind wichtig für die Punktejagd. Und setzt man sich neben rote Burgenfelder oder gelbe Kathedralen, dann kann man dort seine Gebäude hinsetzen.
Am Ende sieht es schon etwas unübersichtlich aus. Zwischendurch muss man immer mal checken, ob man noch die Mehrheit um eine Burg hat oder man diese absichern sollte. Denn die geben dann jeweils 5 Siegpunkte am Spielende.

Fazit:

Kein komplexes Spiel mit soliden Grundmechanismen. Mit jedem Zug sammelt man Punkte und am Ende kommen dann noch mal die großen Auswertungsrunden für die Sonderaufträge und Burgen hinzu. Schnell erklärt, schnell gespielt und für Expertenspieler auch schnell vergessen. Aber für Einsteiger in die Knizia-Welt ein farbenfrohes wunderschönes Spiel und durchaus empfehlenswert.

Stubenscore: 7,8 / 10

REBIRTH: AUFBRUCH IN EINE NEUE ZEIT
BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

3 Gedanken zu „Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

  1. Das Shirt ist mega! Und ja das Spiel drückt bei mir auch positiv einige Knöpfe (Aufbau, Euro, Öko, Knizia). Wie ich hörte soll die Rückseite (Irland?!) das ganze ein bisschen komplexer machen.

  2. Habs bislang nur einmal zu zweit Schottland gespielt – und die jeweiligen Ressourcenplättchen kamen bei mir oft erst dann, wenn mein Gegner das für mich nötige Feld schon belegt hatte. Weiss noch nicht, ob mir Rebirth für die Spieldauer dann nicht doch etwas zu glückslastig ist – hab andere Spiele, die einen ähnlichen oder noch geringeren Glücksfaktor haben, aber in etwa der Hälfte der Zeit gespielt sind.

    Knizia kann halt kurze und knappe Regeln, das mag ich eigentlich. Muss es wohl nochmal irgendwo mitspielen.

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