Triqueta

Knoten der Dreisamkeit

… – oder einfach Dreieck – bedeutet Triquetra, aus dem Lateinischen. Das Spiel geht über vier Runden. Die Spieler haben in ihrem Zug zwei Optionen:

  • Ein Plättchen ziehen und dieses an eine der Reihen anlegen. Zweimal im gesamten Spiel kann man den Stein auch bei sich in den Vorrat legen und später entscheiden, ob man ihn nutzt, um drei gleiche Tiersteine zu vervollständigen
  • Eine der offen auslegenden Reihen nehmen und damit die Runde für sich beenden. Die anderen Spieler führen die Runde fort.

Und so sammeln wir in den vier Runden eine Reihe Tiere aus Steinen mit dem Ziel, zum Spielende genau drei einer Art zu der geometrischen Figur Triqueta zu formen. Sind es mehr als drei, gibt es Minuspunkte. Wenn es weniger sind, gibt es je Stein nur einen Punkt.

Vier Stapel an Spielsteinen für die vier Runden werden vor Spielbeginn gestapelt.
Wenn ich später drei gleiche Tiere in meiner Sammlung hab, erhalte ich 6 bis 11 Punkte, je nach Tierart. Ziehe ich noch ein Plättchen oder nehme ich mir die zweite Reihe von rechts und beende die Runde für mich?

Etwas Glück ist schon dabei, insbesondere wenn man mit der Erweiterung Hidden Wolves die wertvolleren Wölfe mit ins Spiel kommen. Aber wenn man die grauen Steine aus der Erweiterung nimmt, geht man auch ein Risiko ein. Denn die Steine kommen zunächst alle in den eigenen Vorrat, so dass die anderen Spieler sie nicht sehen. Sie müssen aber zum Spielende alle gespielt werden. Da hier auch neben den Wölfen die anderen Tiere dabei sind, können damit „fertige 3er-Sammlungen“ mit einem vierten Tier noch zerstört werden. Die weißen Steine muss man zum Spielende nicht spielen, um die Sammlungen zu vervollständigen.

Mit meinen beiden zurückgelegten Steinen kann ich zum Spielende auch noch die Hirsche und Böcke vervollständigen und so eine Menge Punkte sammeln. Je Tierart darf man nur eine Triqueta bauen.

Fazit: 

Ein nettes, kurzes 30-minütiges Spiel zum Abschluss eines Spielabends. Taktisch muss man abwägen, ob man weitere Steine nimmt oder lieber eine Steinreihe in seine Sammlung aufnimmt. Auch ist die Interaktion hoch, denn man sieht ja die Sammlungen der Mitspieler und kann so Reihen mit zuvielen und falschen Tiere für die Gegner verstopfen.

Stubenscore: 7,2 / 10


TRIQUETA

BoardGameGeek

Spieledatenbank Luding

Brettspiel (getestet)

2 Gedanken zu „Triqueta

  1. Scheint mir kein Must-have zu sein. Azul hat mir als Steinchen-Sammel- und Kombinationsspiel noch ganz gut gefallen, obwohl es nicht mein Genre ist. Das war optisch und vom Material sehr nett – ist aber irgendwie aus meiner Sammlung verschwunden.

  2. Der „Celtic-Chic“ des Spielmaterials spricht mich an, ansonsten scheint es ein feines nicht zu sehr aus der Maße des Spielebergs herausragendes kleines Spiel zu sein, mit dem man wenig falsch machen kann.

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